Sensomotorische Förderung

bedeutet, die intensive Förderung der Wahrnehmungs- und Bewegungsfähigkeit, sowie der Grob- und Feinmotorik.

Den Kopf heben, greifen, sich fortbewegen können usw., geben dem kleinen Kind die Möglichkeit, sich immer aktiver mit der Umwelt auseinander zusetzen und sich diese auch geistig zu erschließen. Motorische und geistige Entwicklung sind somit in den ersten zwei Lebensjahren sehr eng miteinander verbunden. Deshalb ist auch im Bereich der Motorik für uns eine vorbereitete, der kindlichen Entwicklung angemessene Umgebung von großer Bedeutung.

Je nach Entwicklungsstand und  –rhythmus bieten wir beiden Altersgruppen  unterschiedliche gezielte Bewegungs- und  sensomotorische Angebote. Dadurch kann/können:

  • die Regulierung des Muskeltonus,
  • eine adäquate Impulskontrolle und Kraftdosierung,
  • die Koordination von Stell- und Gleichgewichtsreaktionen,
  • die Förderung der Bewegungsfreude und –aktivität,
  • eine Ausführung und Steuerung gezielter sowie präziser Bewegungen,
  • die Haltung und Führung von Stift, Schere, Pinsel oder Besteck,
  • Phasen der Entspannung,
  • die allgemeine psychosomatische Entwicklung,
  • die Beschäftigung mit verschiedenen Materialien (Kugelbad, Rutsche, Trampolin, Schaukelelemente, Bausteine etc.),
  • bedürfnisorientierte Handlungen, wie z. B. Wasserhahn, Knöpfe, Reißverschluss etc.,
  • eine Reizverarbeitung,
  • die Mobilität
  • und eine adäquate Regulierung im Körperkontakt mit Kindern und Erwachsenen angebahnt, gefördert, gefestigt und verinnerlicht werden.

 

Kreative Förderung

Allen Kindern, unabhängig vom Alter, wird die Möglichkeit zum phantasievollen Ausprobieren und Eigengestalten mit unterschiedlichsten Materialien gegeben.

Kinder lernen im Experimentieren und Ausprobieren viele verschiedene Materialien kennen.

Wie fühlt sich Wolle, Watte, Kleister an, wie schmeckt eine Zitrone, Ananas oder Sand, wie riecht Creme, Erde, Tonpapier oder Fingermalfarbe, was kann man mit einer Prickelnadel, einer Schere, Pappschachteln, Knete, Kleber oder Tusche alles machen.

Auf diese Grunderfahrungen, die das Kind in den ersten Lebensjahren macht, kann es aufbauen.