Psycho-soziale Förderung

Psycho-soziale Förderung 1

Psycho-soziale Förderung bedeutet u. a. Erfahrungen in lebensnahen Situationen, in einer altersgemischten überschaubaren Gruppe zu sammeln.

Soziale Kompetenz bedeutet die Fähigkeit, zwischenmenschliche Beziehungen gestalten zu können.

Die Freiheit hört da auf, wo die Freiheit des anderen anfängt!

Die Kinder können im Umgang mit gleichaltrigen, jüngeren und älteren Kindern sowie verschiedenen Erwachsenen (Bezugspersonen) angemessene Handlungsfähigkeiten oder auch adäquate Lösungsstrategien in Konfliktsituationen lernen.

Konkret bedeutet das für ein Kind zum Beispiel:
Psycho-soziale Förderung 4

 

  • Kontaktaufnahme zu anderen Kindern und Erwachsenen;
  • Körperkontakt zulassen;
  • Rücksicht üben, teilen können;
  • Sich helfen lassen – Anderen helfen;
  • Zusammengehörigkeitsgefühl – Wir-Gefühl – entwickeln;
  • Freundschaften schließen.

 

 

Für jedes Kind kommt die Zeit des Übergangs vom Säugling, dem man alles gibt, zum Kleinkind, das seine Umgebung mehr und mehr selbst erobert und seinen Wirkungsbereich erweitert. Es muss sich jetzt in das soziale Leben integrieren und dessen Regeln, Grenzen und Gefahren akzeptieren lernen. So erfährt es, dass sich die Anderen und seine Umgebung nicht immer nach ihm und seinen Bedürfnissen richten.

Die emotionale und soziale Entwicklung sind in den ersten drei Lebensjahren nicht voneinander zu trennen. Die Entwicklung der kindlichen Gefühlswelt kann daher nicht gesondert von den sozialen Beziehungen und Kontakten gesehen werden.

Im Kindergartenalter kann sich das Bewusstsein des Kindes durch Aktivitäten in der Kleingruppe entwickeln. Die Analyse, Vervollkommnung und Anreicherung der bisherigen Errungenschaften und Erfahrungen mit sich und der Umwelt werden angestrebt.

In diesem Alter wenden sich die Kinder vermehrt anderen Kindern mit gleichen Interessen zu.

Das soziale Lernen bei Kindern findet im täglichen Umgang miteinander statt und nicht bei pädagogisch geplanten Angeboten.